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Sport mit Schulterschmerzen

Was macht das Schultergelenk so besonders?

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. Dies verdankt die Schulter ihrer besonderen Bauweise: ein kugelartiger Gelenkkopf bewegt sich in einer flachen Gelenkpfanne. Damit dieses enorm bewegliche Gelenk dennoch stabil ist, wird es umgeben von einer sehr komplexen, dadurch aber auch anfälligen Konstruktion aus Gelenkkapsel, Sehnen, Bändern und Schleimbeuteln. Insbesondere die an der Schulter ansetzenden Sehnen der Rotatorenmanschette (manschettenförmige Muskelgruppe der Schulter), neigen nach Überlastung zu Entzündung oder Verschleiß, bei dauerhafter Überlastung sogar zum Sehnenriss.


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Welches sind die häufigsten Schultererkrankungen?

Hierbei besteht eine Einengung zwischen Schulterdach- und Oberarmknochen: Die dort verlaufende Sehne und der Schleimbeutel werden dadurch schmerzhaft gequetscht.

Ursache kann eine chronische Überlastung z. B. bei dauernden Überkopftätigkeiten eines Handwerkers oder Sportlers oder eine verstärkte Krümmung des knöchernen Schulterdaches sein. Die Therapie zielt darauf ab, den Raum für Sehne und Schleimbeutel zu erweitern - z.B. durch gezielte Kräftigungsübungen (konventionelle Therapie), abschwellende Medikamente oder eine arthroskopische OP, bei der z.B. der chronisch entzündete Schleimbeutel unter dem Schulterdach entfernt wird und die knöcherne Enge beseitigt wird.

Häufige Ursache für einen Sehnenriss an der Schulter ist ein Sturz auf die Schulter. Aber auch das Engpass-Syndrom kann im Laufe der Zeit durch die anhaltende Reibung der Rotatorenmanschette unter dem Schulterdach zum Anriss oder kompletten Sehnenriss führen.

Neben chronischen Schmerzen ist ein zunehmender Kraft- und Funktionsverlust des Arms kennzeichnend für diese Erkrankung. Liegt ein Sehnenriss vor, sollte möglichst rasch geklärt werden, ob die Voraussetzungen für eine Naht bestehen. Ein Rotatorenmanschettenriss heilt nicht von selbst und für die Reparatur steht nur begrenzte Zeit nach dem Riss der Sehne zur Verfügung . Die Reparatur der abgerissenen Sehne ist heute ggf. mittels Arthroskopie oder in Kombination minimal-invasiv offen möglich.

Unter dem Schulterdach befindet sich ein Schleimbeutel, der einerseits ein optimales Gleiten der Sehnen unter dem Schulterdach ermöglicht, anderseits einen Schutz der Sehnen gegen zuviel Druck darstellt. 

Durch Überlastung, insbesondere bei Überkopfbelastung (z. B. Anstreichen, Wäsche aufhängen, Tennis, Volleyball etc.) kann es zu einer Reizung oder Entzündung des Schleimbeutels kommen. Der Patient empfindet häufig Schmerz nach der Belastung, insbesondere auch nachts. Die Behandlung: Schonung, Kühlen, entzündungshemmende Salben ggf. entzündungshemmende Tabletten oder auch Spritzen.

Bei der Kalkschulter kommt es zur Ablagerung von Calcium Kristallen in der Rotatorensehne, welche ein mehr oder minder grosses Kalkdepot bilden. Ursächlich für diese Kalkablagerungen können entweder immer wiederkehrende kleinere Sehnenverletzungen (z.B. durch ein Impingement), aber auch lokale Durchblutungsstörungen der Sehne sein. 

Oft bestehen quälende Nachtschmerzen. Zudem kann die Schulter im täglichen Leben kaum noch richtig belastet werden. Führen entzündungshemmende Medikamente und Physiotherapie (gezielte Kräftigung der Muskulatur) nicht zu einer dauerhaften Beschwerdefreiheit, können die Kalkherde arthroskopisch entfernt werden. Hierdurch kann dem Patienten ursächlich und dauerhaft geholfen werden, denn eine neuerliche Verkalkung bildet sich in aller Regel nicht.

Nach einer Phase „unerklärlicher“ Schulterschmerzen kommt es mit dem Nachlassen der Schmerzen zu einer zunehmenden Versteifung im Schultergelenk, d. h. der Arm lässt sich nicht mehr richtig bewegen.

Eine Ursache dieser Erkrankung ist nicht bekannt, somit ist auch keine Vorbeugung möglich. Die Einsteifung der Schulter löst sich in der Regel mit entsprechender Krankengymnastik wieder. Zur Reduktion des Entzündungsprozesses und der Schmerzen sind häufig entzündungshemmende Salben, Tabletten aber auch Spritzen erforderlich. Dennoch beteht haüfig eine quälende, viele Monate, manchmal Jahre dauernde Erkrankungszeit. Diese kann durch einen arthroskopischen Eingriff, in dem die Verwachsungen und Verklebungen gelöst werden, deutlich verkürzt werden.

Meistens durch Unfälle bedingt, z. B. einen Sturz auf den Arm, kann der Oberarmkopf gewaltsam aus der Gelenkpfanne gerissen werden. Häufig werden hierbei wichtige Strukturen wie Stabilisierungsbänder und die so genannte Gelenklippe verletzt. Dann renkt sich die Schulter oft immer wieder aus - es resultiert eine chronisch instabile Schulter.

Eine solche instabile Schulter kann ebenfalls arthroskopisch „repariert“ werden. Hierbei werden die abgerissenen Bänder und die Gelenklippe wieder angenäht. Nachdem sie fest geheilt sind, ist die Schulter wieder voll belastungsfähig.

Das Schultereckgelenk ist das Gelenk zwischen dem äußeren Rand des Schlüsselbeins und dem Schulterdach. Zum Verschleiß (Arthrose) kommt es insbesondere nach immer wiederkehrenden kleineren Verletzungen beispielsweise bei intensiver körperlicher Arbeit aber auch bei zu intensivem und falschem Training (z.B. Kontaktsportarten). 

Anfangs spürt der Betroffene belastungsabhängig Schmerzen im vorderen oberen Bereich der Schulter. Später kommt es häufig zu bohrenden Ruheschmerzen, insbesondere auch nachts, beim liegen auf der Schulter. Behandlung: Eis und Salbenbehandlung, entzündungshemmende Medikamente, Spritzen mit Hyaluronsäure um die „Schmierung“ des Gelenks zu verbessern, ggf. arthroskopischer Eingriff um die Mechanik des am Schultereckgelenkes zu verbessern.

Als „funktionelle Schmerzen“ werden Schmerzen bezeichnet, die entstehen, wenn das Zusammenspiel zwischen Muskulatur, Sehnen, Bändern und Gelenkkapsel gestört ist. Es liegt also kein Schaden im eigentlichen Sinne vor, der quasi repariert werden müsste. Es muss vielmehr die Feinabstimmung zwischen den Gelenkstrukturen verbessert werden. Der Betroffene spürt bei funktionellen Schulterschmerzen häufig einen diffusen Schmerz mit wechselnder Lokalisation und Intensität.

Behandlung: Krankengymnastik zur Verbesserung der Bewegungskoordination und zum Abbau muskulärer Dysbalancen, Durchblutung fördernde Maßnahmen (Elektrotherapie, Eis, etc.), ggf. Technikänderung beim Sport, Kräftigung der Schultergürtelmuskulatur.

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Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Schulterbeschwerden?

Zunächst muss die Ursache der Gelenkbeschwerden exakt analysiert werden. Als Grundsatz bei jeder Behandlung gilt dann: „Mit möglichst sanfter Therapie zur dauerhaften Heilung!“.

Ein wichtiger Eckpfeiler ist hierbei die „konservative Therapie“. Kann auf diese Weise nicht dauerhaft geholfen werden, heißt das allerdings nicht, dass der Patient mit seinen Beschwerden leben muss. Häufig ist es sinnvoller, einen Gelenkschaden zu reparieren, d.h. zu operieren, als immer nur die Symptome zu behandeln. Durch moderne OP-Techniken hat sich das Behandlungsspektrum erheblich erweitert.