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Sport mit Arthrose

Was ist Arthrose?

Unter Arthrose versteht man allgemein jede Art von Gelenkverschleiß. Es gibt jedoch große Abstufungen zwischen einer leichten, beginnenden Arthrose und einer schweren, fortgeschrittenen Arthrose. Die Entwicklung ist oft ein langwieriger Prozess, der über Jahre und Jahrzehnte dauert.  

 

Welche Gelenke sind betroffen und wer ist eigentlich gefährdet?

Generell könne alle Gelenke im Körper eine Arthrose entwickeln. Am meisten jedoch ist das Hüftgelenk betroffen, gefolgt vom Knie- und Fußgelenk.

 

Risikofaktoren für die Entwicklung einer Arthrose können sein:

  • gelenknahe Knochenbrüche
  • Entfernung von Menisken im Kniegelenk
  • Übergewicht  

Aufgrund der Tatsache das eine Arthrose langsam fortschreitet, sind ältere Menschen häufiger betroffen als jüngere. Bei den meisten entwickelt sich allerdings eine Arthrose ohne erkennbare Ursache.


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Therapiemöglichkeiten

 

Die Therapiemöglichkeiten sind sehr unterschiedlich und individuell mit dem Arzt abzustimmen. Grundsätzlich kann man vier Behandlungsgruppen unterscheiden:

 

1. Allgemeine Maßnahmen

  • regelmäßige Bewegung! (keine Überlastung)
  • Gewichtsreduktion
  • weiche Schuhsohlen

 

Für die regelmäßige Bewegung werden "runde" Bewegungen wie z. B. Radfahren oder Schwimmen empfohlen, um die Nährstoffversorgung des Knorpels zu gewährleisten. Weiterhin sollte eine gezielte Kräftigung der Muskulatur um das Gelenk herum erfolgen, um die Mobilität zu erhalten und eine bessere Gelenkführung und -stabilität zu erhalten. 

 

2. Medikamente

Aufgrund der Darreichungsform wird zwischen Tabletten und Spritzen unterschieden. Es werden in der Regel verschieden Präparate angeboten: 
 
Tabletten

  • Schmerzmittel/Entzündungshemmer
  • Knorpelaufbaupräparate
  • Homöopathische Präparate

Spritzen

  • Künstliche Gelenkschmiere
  • Cortisonpräparate
  • Homöopathische Präparate
  • Biotechnologische Präparate 

3. ALTERNATIVE MASSNAHMEN

Zu den alternativen Maßnahmen gehören die physikalische Therapie (Bioresonanztherapie, Magnetfeldthrapie etc.) und Akupunktur. Wobei erstere die Knorpelregeneration unterstützen soll und zweitere mehr die begleitenden Symptome wie Schmerz und Entzündungen lindert. 
 

4. OPERATION

Nachfolgend werden am Beispiel des Kniegelenks die gängigen Operationsmöglichkeiten dargestellt - geordnet nach Schwere und Aufwand:
 

  • Arthroskopische Gelenkspülung und Knorpelglättung
  • Anfrischen des Knorpelgrundes ("Bioprothese")
  • Transfer von Knorpelknochenzylindern
  • Knorpelzelltransplantation 
  • Korrektur der Beinachse zur Entlastung der betroffenen Knorpelregion
  • Gelenkteilprothese
  • Gelenkvollprothese 

 
Ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept sollte nach exakter Voruntersuchung in jedem Fall mit einem erfahrenen Arzt besprochen werden. Aufgrund der ständigen Innovationen gerade im Bereich Medizin werden die zuvor genannten Operationstechnicken ständig weiterentwickelt und verfeinert. Eine Gelenkprothese im Kniegelenk hat heute z. B. eine Haltbarkeit von ca. 20 Jahren und könnte nach diesem Zeitraum auch grundsätzlich ersetzt werden.